Tipps für die Anlage eines Teichs
- Gewässer nur an gut einsehbaren Stellen einrichten.
- Der Wasserspiegel sollte sich nicht in einer Senke befinden.
- Aufenthaltsbereiche wie Grill- oder Picknickplätze nicht unmittelbar an ungesicherten Gewässern errichten.
- Durch hochwüchsige Pflanzen oder Büsche Uferbereiche schaffen, die das Begehen unmöglich machen sollen (z.B. tiefe Uferbereiche).
- Unfälle sind häufig auf zu tiefe oder instabile Randbereiche (lose Platten und Steine, schlammig-sumpfiger Untergrund) zurückzuführen. Deshalb auf stabile, griffige Materialien im Uferbereich achten.
- Machen Sie auf die Gefahr aufmerksam:
- Bringen Sie Rettungsring, -ball, -würfel, -stange usw. gut sichtbar an. So sind Sie auch im Ernstfall gerüstet.
- Flachwasserzonen sollen am Rand maximal 20 cm tief und mindestens 1,0 m breit sein. Jede weitere Stufe sollte dann wieder nur 20 cm tiefer und mindestens 1,0 m breit angelegt werden. Das heißt, die gesamte Wasseranlage ist im Stufenbau anzulegen.
- Beim Bau eines Gewässers soll der Wasserüberlauf so gestaltet werden, dass die maximale Wassertiefe – auch nach einer Regenperiode – nicht überschritten wird.
- Je nach Region genügt schon eine maximale Wassertiefe von 60 – 80 cm, um ein Austrocknen bzw. vollständiges Zufrieren des Gartenteichs zu verhindern (auch in 30 – 60 cm Tiefe gedeihen bestimmte Arten von Seerosen).
