Holzkohlegrill
Die besten Anzündhilfen für einen Holzkohlegrill sind an der Kennzeichnung DIN 66358 oder Ö-Norm EN 1860 erkennbar, wobei feste Anzündhilfen am sichersten sind.
Verwenden Sie keine Anzünder für Ölöfen, sie entwickeln giftige Dämpfe. Spiritus und Benzin dürfen auf keinen Fall verwendet werden: Auf den glühenden Kohlen verdampft die Flüssigkeit zum hochexplosiven Dampf-Luft-Gemisch, das sich rasend schnell ausbreitet, bevor es sich entzündet. Personen im Umkreis von mehreren Metern könnten dabei zu Schaden kommen.
Holzkohle verleiht dem Fleisch den typischen Grillgeschmack. Erst wenn sich auf der Holzkohle eine weiße Ascheschicht gebildet hat, hat sie die richtige Temperatur und Würste & Co. können aufgelegt werden. Aluschalen verhindern, dass Fett auf die heißen Kohlen tropft, sich entzündet und krebserregende Dämpfe erzeugt.
Der richtige Zeitpunkt für das Auflegen des Grillguts ist entscheidend: Solange die Grillkohle durchbrennt, werden Gase frei, die nicht an das Grillgut gelangen sollten. Wenn es qualmt, ist die Glut noch zu heiß und Fett kann sich entzünden; dabei können Fettbrände entstehen. Während des Grillens keine Kohle nachfüllen, da dies zu Funkenflug führen kann. Deshalb gleich zu Beginn die benötigte Menge Kohle auflegen. Nach dem Grillen die restliche Holzkohlenasche ausglühen lassen und vor dem Entsorgen am besten noch einmal mit Wasser ablöschen. Das Ausglühen der Kohle kann mehrere Stunden dauern.
