Reiten
Wer das Reiten nicht unter fachlicher Anleitung erlernt hat, sollte sich an einen professionellen Ausbildungsbetrieb wenden, um das Unfallrisiko zu minimieren.
Ein Blick auf die häufigsten Unfallhergänge zeigt, dass vor allem die Unkenntnis im Umgang mit dem Tier Auslöser für Unfälle ist. Ein Reiter muss daher unbedingt Vertrauen zwischen sich und dem Tier aufbauen und die Mimik des Pferdes interpretieren können.
- Nähern Sie sich nur von vorn oder von der linken Seite dem Pferd.
- Machen Sie keine schnellen und brüsken Bewegungen.
- Immer das Pferd ansprechen, wenn man zu ihm geht.
- Besondere Vorsicht ist bei Stuten mit Fohlen bzw. zu Fütterungszeiten geboten.
Ein Sturz kann oft nicht verhindert, jedoch können seine Folgen durch eine richtige Reitausrüstung gemildert werden.
- Der Reithelm muss eine Drei- oder Vier-Punkt-Sicherung haben und einwandfrei passen.
- Der Sattel muss gut sitzen. Die Gurtstriemen müssen stabil und ohne Riss sein.
- Die Reithose muss elastisch und bequem sein und darf nicht hochrutschen bzw. Falten werfen.
- Die Trense muss fachgerecht angepasst sein.
- Die Steigbügel müssen breit und schwer sein sowie eine rutschfeste Gummieinlage haben.
