Rauchmelder: Der kleine Helfer an der Decke

Ein Rauchmelder kann Leben retten. Trotzdem wird er kaum genutzt. Für die meisten Eigenheimbesitzer ist ein Rauchmelder kein Thema, obwohl die entstehenden Kosten minimal sind: Die Preise für optische Heimrauchmelder bewegen sich zwischen 9 und 60 EUR.

Speziell in Kinderzimmern ist ein Rauchmelder unerlässlich, weil Kinder schon bei geringen Mengen von Rauchgas das Bewusstsein verlieren können. Kinder fürchten sich oft in der Dunkelheit und kommen auf die abenteuerlichsten Ideen, um heimlich Licht zu machen. Kerzen und Nachttischlampen mit darübergehängten Tüchern oder Kleidungsstücken, damit das Licht nicht zu auffällig ist, haben häufig genug fatale Folgen.

Optische Heimrauchmelder messen mit empfindlichen Sensoren die Konzentration der Rauchpartikel in der Luft. Ist eine bestimmte Dichte erreicht, wird ein lauter, pulsierender Alarmton ausgelöst (Zigarettenrauch führt in der Regel nicht zu einem Alarm). Auf diese Weise werden z.B. Schlafende zu einem Zeitpunkt alarmiert, zu dem sie sich und Angehörige noch retten können. Selbst durch geschlossene Türen ist der Ton von mindestens 85 Dezibel hörbar. Bei einigen Modellen können mehrere Melder über Kabel oder Funk so verbunden werden, dass alle gleichzeitig Alarm schlagen – in mehrgeschossigen Häusern eine wertvolle Hilfe. Manche Hersteller bieten sogar eine Funkzentrale zur Überwachung an.

Grundsätzlich gehören in alle Häuser und Wohnungen, insbesondere in Kinderzimmer, Rauchmelder. Diese schlagen Alarm, wenn ein Brand entsteht – egal aus welchen Ursachen.

Tipps zum Rauchmelder

  • Rauchmelder sollten der technischen Richtlinie TRVB N 115/2000 entsprechen und zumindest in den Schlafräumen und im Vorraum montiert werden.
  • Bringen Sie den Rauchmelder laut Montageanleitung am besten in der Mitte der Zimmerdecke an.

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