Schwimmen

Tipps fürs Schwimmen

  • Springen Sie nicht in unbekannte oder zu seichte Gewässer.
  • Wenn Ihr letztes Training schon länger zurückliegt, planen Sie besser keine langen Schwimmstrecken, schon gar nicht alleine.
  • Um einseitige Belastungen und Verspannungen zu vermeiden, ist ein häufiges Wechseln von Schwimmlage und Schwimmstil empfehlenswert.
  • Ermüdungserscheinungen, Krämpfe oder Kreislaufprobleme stellen im Wasser eine lebensbedrohliche Gefährdung dar – bei ersten Anzeichen ist es höchste Zeit für die Rückkehr ans Ufer.
  • Nächtliche Boots- und Schwimmpartien, meist verbunden mit Alkohol, die aus Übermut oder um "etwas beweisen zu wollen" entstehen, können lebensgefährlich werden.
  • Selbstüberschätzung und Überanstrengung können tödliche Folgen haben. Menschen ab 50 müssen beim Schwimmen darauf achten, sich nicht zu überfordern, speziell nicht das Herz-Kreislauf-System.

Schwimmen: Sicherheitstipps

  • Kinder und Schwimmbecken

    • Kleinkinder niemals unbeaufsichtigt im und am Wasser lassen. Kleinkinder sollten auch in Ufernähe immer Schwimmflügel an beiden Armen tragen. Verwenden Sie nur Oberarm-Schwimmflügel, die der EU-Norm entsprechen! Diese Schwimmflügel haben u. a. mehrere getrennt voneinander aufblasbare Kammern und Sicherheitsventile.
    • Schwimmreifen, Schwimmtiere oder Luftmatratzen schützen nicht vor dem Ertrinken, sie sind reines Spielzeug. Daher Kinder auch beim Spiel mit Luftmatratzen oder ähnlichem Wasserspielzeug immer mit Schwimmflügeln ausstatten.
    • Für Kinder sind Springen und Rutschen der größte Spaß. Doch Vorsicht: Gerade bei einem Kopfsprung in unbekanntes Gewässer kann man sich leicht Kopfverletzungen zuziehen oder sich gar die Wirbelsäule verletzen. Auf der Rutsche gilt: Nicht auf dem Bauch, nicht mit dem Kopf voran oder gar stehend rutschen. Außerdem immer nur einzeln rutschen und nach der Landung gleich aus der Bahn schwimmen.
    • Swimmingpools – egal ob voll oder leer – außerhalb der Saison und nach Gebrauch sichern: Poolabdeckungen leisten einen sinnvollen Schutz, Kinder vor dem Ertrinken zu bewahren.
  • Erste-Hilfe-Kurse

    • Von der Schnelligkeit, mit der Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt werden, kann das Leben eines Menschen abhängen. Nach einem Herzstillstand von 4 Minuten besteht bei sofortiger Hilfe eine Überlebenschance von 43%, nach 8 Minuten sind es nur noch 7%.
    • Wenn ein Ertrinkender aus dem Wasser gerettet wurde, ist die Gefahr noch nicht vorüber: Das Hirn kann durch den Sauerstoffmangel weiteren Schaden erleiden. Bei fehlender Atmung oder fehlendem Herzschlag können lediglich sofort durchgeführte Reanimationsmaßnahmen (jede Sekunde zählt!) Leben retten und Dauerschäden verhindern.