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So versichern Sie Ihr Fahrrad in einer Hausratversicherung

Das Sommerwetter lockt massenhaft Fahrradfahrer nach draußen – und damit auch Diebe. Viele Fahrradbesitzer sind verunsichert, ob die Hausratversicherung ausreichenden Schutz bietet. Doch muss man wirklich eine extra Fahrradversicherung abschließen?

In der Hausratversicherung kann auch mehr als ein Fahrrad mitversichert werden.

Einen kurzen Moment ist Antonio abgelenkt, schon ergreift ein junger Mann die Gelegenheit und stiehlt das Fahrrad des Plakatierers. In Vittorio De Sicas Filmklassiker "Fahrraddiebe" gerät die anschließende Suche des Protagonisten nach seinem wertvollen Gefährt zur regelrechten Odyssee. Immerhin dient es dem armen Tagelöhner als Existenzgrundlage, ohne die er seiner Arbeit nicht nachgehen kann.

Hätte Antonio eine Fahrradversicherung abgeschlossen, ginge die Handlung des Filmes wohl nach zehn Minuten zu Ende, was zugegebenermaßen keinen besonders spannenden Stoff für ein Drama liefern würde. Anders sieht es bei der Hausratversicherung aus: Diese deckt zwar auch den Verlust durch Diebstahl, übernimmt in der Regel aber nur dann die Kosten, wenn das Fahrrad aus einem abgeschlossenem Raum entwendet wurde.

Ein solides Schloss und eine Hausratversicherung bieten Schutz vor Diebstahl

Je wertvoller das Fahrrad ist, desto wichtiger ist auch der Abschluss der passenden Versicherung. Dafür gibt es zum einen spezielle Fahrradversicherungen, aber auch kostenpflichtige Zusatzleistungen für die Hausratversicherung. Der SicherheitsPLUS-Baustein für die Ambiente® Hausratversicherung der Basler ergänzt die Leistungen beispielsweise um mehr Sicherheit für Ihr Fahrrad. In der Ambiente®Top sind alle Fahrräder im Haushalt bis zu einem Gesamtwert von 1.000 Euro sogar bereits mitversichert.

Um den Verlust des Drahtesels schon von vornherein zu vermeiden, sollte man natürlich auch in ein gutes Schloss investieren. Ob Sie nun ein Panzerkabel, Falt- oder Bügelschloss bevorzugen: Jede Variante bietet seine Vor- und Nachteile. Wirklich wichtig ist natürlich, dass es auch ausreichenden Schutz vor Diebstahl bietet. Das bedeutet, dass selbst ein geübter Dieb mindestens drei Minuten für das Knacken eines Schlosses benötigen muss. Dauert es länger, lassen die meisten von ihrem Unterfangen ab. Als Faustregel gilt, dass man 10 und 15 Prozent von dem Kaufpreis des Fahrrades für das Schloss ausgeben sollte. Liegt der Wert des Fahrrades beispielsweise bei 300 Euro, sollte man 30 bis 45 Euro für das Schloss ausgeben. Hierfür erhält man oftmals bereits ein Schloss in solider Ausführung. Achten Sie jedoch immer darauf, Ihr Fahrrad an einen festen, am Boden verankerten Gegenstand und das Schloss am Rahmen anzuschließen.

Zusätzliche Sicherheit durch Registrierung

Apropos Rahmen: An diesem befindet sich immer eine Nummer, die Sie sich gleich nach Kauf Ihres neuen Rades notieren sollten. Die Rahmennummer dient nämlich zur Identifizierung. Noch besser ist eine Registrierung mit Fahrradcodierung und Eintragung in einen sogenannten Fahrrad-Pass. Dadurch kann der tatsächliche Besitzer des Fahrrades von der Polizei ermittelt werden. Der Code wird per Gravur oder Spezialkleber auf den Rahmen aufgebracht. Die Daten, die zur Identifizierung des Fahrrades dienen, können in der offiziellen Fahrrad-Pass-App der Polizei gespeichert werden. Die App können Sie über den iTunes oder GooglePlay App-Store herunterladen.

Sollte Ihr Fahrrad dennoch gestohlen werden, ist schnelles Handeln gefragt. Warten Sie zu lange mit der Erstattung einer Anzeige, kann der Versicherer die Kostenübernahme verweigern. Dies entschied das Amtsgericht Oldenburg (Az. E7 C 7019/00) in einem Fall, bei dem ein Fahrradbesitzer erst nach fünf Tagen den Diebstahl bei der Polizei meldete.

Zusatzleistung der Hausratversicherung schließt Fahrrad kostengünstig mit ein

Für besonders teure Fahrräder, zum Beispiel hochwertige Rennräder im Wert von über 1.000 Euro, empfiehlt sich die Ambiente®Top Hausratversicherung mit SicherheitsPlus-Baustein, mit dem die Versicherungssumme flexibel aufgestockt werden kann. Für Details wenden Sie sich am besten an einen Versicherungsexperten in Ihrer Nähe.