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Versicherungen für Freiberufler – Teil 1: So bereiten Sie sich auf die Selbstständigkeit vor

Mit einem Koffer voller Ideen und etwas Mut machen sich jährlich ca. vier Millionen Menschen in Deutschland auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Doch für Existenzgründer stellt sich die Auswahl der richtigen Versicherungen für ihr Unternehmen oftmals als eine undurchsichtige Aufgabe dar. In unserer vierteiligen Beitragsreihe wollen wir Sie mit wertvollen Tipps rund um geeignete Versicherungen für Selbstständige/Freiberufler unterstützen.

Existenzgründer genießen als Selbstständige oder Freiberufler viel Freiheit. Damit das so bleibt, ist eine gründliche Absicherung zwingend notwendig.

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) war die Zahl der Selbstständigen 2015 auf dem tiefsten Stand seit 2007, also kurz vor Beginn der Weltwirtschaftskrise. Mittlerweile geht der Trend wieder aufwärts. Getreu dem Sprichwort "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied" wagen wieder mehr Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit. Kein Wunder, bringt eine solche Entscheidung doch einige Vorteile für denjenigen, der sie fällt: Er entscheidet selbst, welcher Tätigkeit er nachgeht, wie er arbeitet und welche Kunden er bedient. Dieses Gefühl der Freiheit und Selbstbestimmtheit mag verlockend klingen, bringt jedoch seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich: Neben dem Kerngeschäft wollen zahlreiche bürokratische Formalitäten rund um die Geschäftstätigkeit erledigt werden. Hierzu zählen vor allem Versicherungen, die im Ernstfall die berufliche Existenz retten können.

Versicherungen für Freiberufler wollen sorgfältig ausgewählt werden

Die Liste möglicher Versicherungen für Selbstständige ist lang, ebenso die der auf dem Markt vertretenen Anbieter. Um Ihnen einen Überblick über die für Sie wichtigen und relevanten Versicherungsarten zu verschaffen, klären wir Sie in dieser vierteiligen Beitragsreihe über die wichtigsten Fakten auf. Über die Versicherungssparte hinaus steht Ihnen zu sämtlichen die Selbstständigkeit betreffenden Themen eine eigens für Existenzgründer  angelegte Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) als ausführliche Informationsquelle zur Verfügung. Zunächst gilt es, zu unterscheiden, welcher Art von Selbstständigkeit Sie nachgehen wollen.

Gibt es Unterschiede zwischen Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Unternehmern?

Grundsätzlich gilt jeder Erwerbstätige als selbstständig, der nicht in einem Unternehmen angestellt ist. Innerhalb der beruflichen Selbstständigkeit unterscheidet man allerdings zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden. Erstere sind von der Entrichtung der Gewerbesteuer befreit, während letztere in aller Regel ein angemeldetes Gewerbe führen. Diese Unterscheidung ist auch für die Auswahl der infrage kommenden Versicherungen von Belang: Für Freiberufler bietet die Basler eine spezielle ExistenzSicherung an.

Die Vorteile der Basler ExistenzSicherung

  • flexible Lösung für Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten sowie viele andere Selbstständige, die einer freiberuflichen Tätigkeit nachgehen
  • bis zu 12 Monate Zahlung der vereinbarten Leistung im Falle eines Ertragsausfalls aufgrund von Krankheit, Diebstahl oder Burn-out; bei Unfällen sogar bis zu 24 Monate
  • Sollte der Betrieb wegen Berufsunfähigkeit oder Tod des Versicherten aufgegeben werden, übernehmen wir die Liquidationskosten – und zwar in Höhe von bis zu zehn Prozent der Versicherungssumme!

Ausblick auf die in den kommenden Beiträgen vorgestellten Versicherungen für Selbstständige

In den nächsten Beiträgen wollen wir Ihnen Tipps zu den wichtigsten Versicherungen für Selbstständige und Freiberufler geben und einige Policen vorstellen, die vor allem für branchenspezifische Berufe und Unternehmen wie Apotheker oder Autohäuser komfortable Lösungen bieten.

Versicherungstipps für Freiberufler und Selbstständige

> Teil 1: So bereiten Sie sich auf die Selbstständigkeit vor
Teil 2: Existenzsicherung – wie Sie sich für die Zukunft absichern
Teil 3: Welche Versicherungen für kleine und mittlere Betriebe unerlässlich sind
Teil 4: Spezialversicherungen für einzelne Berufsgruppen und branchenspezifische Policen