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Unfall- oder Kinderinvaliditätsversicherung? Unterschiede, die Eltern kennen sollten

Für Ihr Kind wünschen Sie sich natürlich nur das Beste und das ein Leben lang. Umso unangenehmer die Vorstellung, ihm könnte etwas zustoßen. Doch so schlimm diese Vorstellung auch sein mag, ist es nur verantwortungsvoll, seinen Nachwuchs auch
gegen Lebensrisiken wie Unfall oder Invalidität gut abzusichern. Worauf es für wirklich guten Rundum-Schutz ankommt, erklären wir hier.

Unfallversicherung

Vom Sturz mit dem Fahrrad bis zum eingeklemmten Finger in der Tür – als Eltern wissen Sie, dass Kinder im Haushalt, aber insbesondere beim Spielen besonderen Unfallgefahren ausgesetzt sind. Und das waren vergleichsweise harmlose Beispiele. Passiert hingegen einmal ein wirklich schwerwiegender Unfall, bedeutet dieser nicht nur viel Leid, sondern kann auch hohe finanzielle Belastungen nach sich ziehen.

Die private Unfallversicherung schützt Ihre Familie vor solchen finanziellen Folgen, denn sie trägt die Kosten durch Invalidität infolge eines Unfalls. Eine solche Versicherung können Sie für jedes Familienmitglied einzeln abschließen, auch schon für Kinder!

Die Auszahlung erfolgt im Schadenfall i. d. R. als Einmalleistung. Alternativ können Sie auch eine monatliche Rente vereinbaren. Die Höhe der Leistungen richtet sich dabei immer nach dem Grad der Invalidität (Gliedertaxe). Daneben haben Sie bei der Basler die Möglichkeit, Ihren Unfallversicherungsschutz mit Zusatzoptionen auf weitere Gefahren auszuweiten. Beispielsweise mit Schmerzensgeld, Reha- oder PhysioSchutz.

Einzige unabdingbare Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass der Gesundheitsschaden durch einen Unfall entstanden ist! Genau hierin liegt auch der wesentliche Unterschied zur Kinderinvaliditätsversicherung.

Kinderinvaliditätsversicherung

Bei der Kinderinvaliditätsversicherung ist es unerheblich, ob Ihr Kind Opfer eines Unfalls oder einer Krankheit wurde. Dies ist ein sehr wichtiger Unterschied, denn Krankheiten bei Kindern sind viel häufiger Grund für Invalidität oder lebenslange Beeinträchtigungen als Unfälle. Allerdings gilt die Kinderinvaliditätsversicherung erst ab einem Behinderungsgrad von 50. Dann allerdings erhält Ihr Kind eine monatliche Rente in vereinbarter Höhe und das – wenn nötig – ein Leben lang. Lässt die Behinderung eine spätere Erwerbstätigkeit nicht zu, ist zumindest die wirtschaftliche Existenz Ihres Nachwuchses lebenslang abgesichert.

Abschließen können Sie die Kinderinvaliditätsversicherung für Ihre Kinder ab der vollendeten 6. Lebenswoche bis zu einem Alter von 24 Jahren.

Fazit

Eine private Versicherung ist in jedem Fall sinnvoll. Bedenken Sie nur: 80 Prozent der Unfälle passieren bei Kindern in der Freizeit. Die gesetzliche Unfallversicherung kommt demgegenüber jedoch lediglich für Unfälle auf, die im Kindergarten und in der Schule bzw. auf dem direkten Hin- und Rückweg geschehen. Auch bei Krankheiten besteht kein gesetzlicher Schutz! Da die beste Versicherungslösung immer sehr vom Einzelfall abhängt, empfehlen wir daher eine persönliche Beratung.