Haupt-Inhalt

Private Rentenversicherung: Chance statt Belastung

Die Rente liegt für viele von uns noch in weiter Ferne. Und da wir nicht wissen, was die Zukunft bringt, geben wir unser Geld vielleicht lieber für Freizeitaktivitäten wie Kino- oder Cafébesuche aus. Genau das ist verheerend! Die gesetzliche Rente reicht nämlich schon heute bei Weitem nicht mehr aus, um den finanziellen Lebensstandard im Alter zu sichern. In diese Lücke springt die private Rentenversicherung ein – vorausgesetzt, man hat rechtzeitig an ihren Abschluss gedacht.

Was ist eine private Rentenversicherung?

Die private Rentenversicherung ist eine Geldanlage zur finanziellen Absicherung im Alter. Als Versicherter zahlen Sie dabei jährlich bzw. monatlich einen festgelegten Betrag an die Versicherung (Ansparvariante). Hierdurch sichern Sie sich im Alter ein zusätzliches laufendes Einkommen, das lebenslang gezahlt wird. Möglich ist daneben auch eine einmalige Kapitalauszahlung zu einem von Ihnen gewünschten Zeitpunkt.

Die Basler bietet Ihnen viele Möglichkeiten, Ihre Vorsorge individuell zu gestalten. So kann Ihr Sparbetrag beispielsweise in das Garantievermögen der Balser Lebensversicherungs-AG investiert oder aber in sicheren Fonds angelegt werden, wodurch Sie als Rentensparer von deutlich höheren Renditen profitieren können. Sie können auch beides miteinander kombinieren.

Private Rentenversicherung bietet Steuervorteile

Erträge aus der privaten Rentenversicherung sind zu versteuern, allerdings vergünstigt. Lassen Sie sich Ihren angesparten Kapitalbetrag auf einmal auszahlen, brauchen Sie nur die Hälfte des Gewinns zu versteuern (Gewinn = Differenz zwischen eingezahlten Beiträgen und Kapitalauszahlung). Voraussetzung: Sie haben den Versicherungsvertrag wenigstens zwölf Jahre laufen gehabt und sind bei der Auszahlung nicht jünger als 60.

Auch bei einer lebenslangen Rentenzahlung profitieren Sie von Vergünstigungen. Hier brauchen Sie sogar nur den Ertragsanteil mit Ihrem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Den genauen Prozentsatz können Sie in der sogenannten Ertragsanteils-Tabelle nach Paragraf 22 EStG nachschauen. Dabei gilt generell: Je später die Rente ausbezahlt wird, desto weniger Steuern zahlen Sie.

Für wen eignet sich eine private Rentenversicherung?

Sinnvoll ist eine zusätzliche private Rentenvorsorge grundsätzlich für jeden und heute sogar wichtiger denn je. Schon heute sind laut Statistischem Bundesamt knapp 40 Prozent der Bevölkerung in Deutschland 50 Jahre und älter. Zur Mitte des Jahrhunderts sollen es rund 54 Prozent sein. Diese demografische Verschiebung bedeutet für unser umlagefinanziertes Rentensystem, dass immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentner aufkommen müssen. Rücklagen gibt es nicht. Denn heutige Beitragszahlungen in die Rentenkasse fließen sofort wieder in die Absicherung heutiger Renten. Hinzu kommt die höhere Lebenserwartung, die dazu führt, dass mehr Menschen länger von den einbezahlten Beiträgen leben müssen. Dass sich der aufgebaute Lebensstandard unter diesen Voraussetzungen im Alter nicht halten lässt bzw. vielen Bürgern sogar Altersarmut droht, liegt damit klar auf der Hand. Deshalb ist private Vorsorge heutzutage nicht nur empfehlenswert, sondern unabdingbar.

Kein Geld verschenken: Praxistipps zur privaten Rentenpolice

Insbesondere für die private Altersvorsorge gilt: Je jünger Sie anfangen zu sparen, desto besser. Denn mit jedem Jahr profitieren Sie von Zins- und Zinseszinseffekten. Je älter Sie bei Sparbeginn sind, desto höher wird umgekehrt die absolute Beitragszahlung, denn um am Ende den gleichen Rentenzusatzbetrag zu erwirtschaften, müssen Sie (wegen verschenkter Zins- und Zinseszinseffekte) umso mehr einzahlen.

Kalkulieren Sie im Vorfeld des Vertragsabschluss genau durch, welche Beiträge Sie problemlos verschmerzen können. Lücken oder gar eine vorzeitige Kündigung sind in der Regel immer mit Verlusten verbunden.

Doch auch falls Sie schon älter sein sollten und noch keine private Altersvorsorge abgeschlossen haben: Lassen Sie sich beraten. Spät ist noch immer deutlich besser als nie!