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Private Unfallversicherung – Ihr zweiter Rettungsfallschirm beim Extremsport

Menschen, die Extremsportarten nachgehen, sind dumm, leichtsinnig und selber schuld, wenn sie sich verletzen? Von wegen! Entgegen weitläufiger Meinung handeln Extremsportler auch in stressigen Situationen überlegt und können die Risiken ihres Hobbys gut einschätzen. Ebenso vernünftig ist der Abschluss einer Unfallversicherung – übrigens auch bei scheinbar weniger riskanten Sportarten.

Erst hoch hinaus, dann steil nach unten – so mögen Extremsportler es am liebsten.

Ob Snowboarden, Klettern oder Canyoning: Extremsportler mögen den Nervenkitzel und gehen bei den von ihnen nachgegangenen Freizeitaktivitäten gerne an ihre eigenen psychischen wie physischen Grenzen. Da mag es überraschen, dass solche Menschen überlegter handeln, als man es vermuten würde. Tatsächlich gehört eine vernünftige Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und des Risikos zu den maßgeblichen Faktoren, die über die Gesundheit bestimmen. Dazu gehört natürlich auch die richtige Vorsorge, die gerade bei Unfällen während der Freizeit finanzielle Leistungen erbringt. In diesem Falle ist die private Unfallversicherung der gesetzlichen klar vorzuziehen, denn letztere deckt nur Unfälle, die auf der Arbeit oder auf dem Weg dorthin passieren.

Ob Sport oder Extremsport – nur die private Unfallversicherung leistet in der Freizeit

Für Extremsportler ist diese Lücke besonders riskant, daher ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung für sie ein Muss. Doch es muss es nicht immer Rafting oder  Snowboarden sein, auch weniger exotischen Sportarten wie Mountainbiking oder Boxen bergen eine große Verletzungsgefahr. Der Unterschied macht sich bei den Versicherungen hauptsächlich in den Beiträgen bemerkbar. Aber wie unterscheiden Versicherer überhaupt, was als "Risikosportart" definiert wird und was als "risikoarme Sportart"?

Die Antwort: Das liegt größtenteils in deren Ermessen, denn eine vollständige Liste aller Risikosportarten kann es aufgrund einer fehlenden, allgemeingültigen Definition nicht geben. Häufig werden die folgenden Freizeitaktivitäten zu den sogenannten Risiko- oder Extremsportarten gezählt:

  • Klettersportarten wie Bergsteigen oder Freeclimbing
  • Tauchsportarten, zum Beispiel Gerätetauchen
  • Langdistanzwettbewerbe, beispielsweise Ultra-Marathon

Das Risiko eines Unfalles ist bei erfahrenen Sportlern geringer

Als weitere Risikosportarten gelten oftmals auch Bungee-Springen, Tiefschnee-Skifahren oder Downhill-Mountainbiking. Allen ist gemein, dass sie entweder schwere körperliche Belastung abverlangen oder nur ein marginaler Spielraum für Fehler besteht, infolge deren man (tödlich) verunglücken kann. Zum Teil geben Extremsportler die Kontrolle über die äußeren Bedingungen ab und müssen sich auf Schutz durch Geräte und Ausrüstung verlassen. Dadurch setzen sie sich einem kalkulierten Risiko aus, zum Beispiel indem sie mittels Fallschirm der Schwerkraft widerstehen und großen Höhen trotzen. Vorassetzung ist ein professioneller Umgang durch langjährige Erfahrung. Studien haben hierbei ergeben, dass Extremsportler geringere Cortisol-Werte haben, was Sportpsychologen zufolge ein überlebenswichtiger Vorteil sein könnte. Denn in Sekundenbruchteilen behindert eine hohe Ausschüttung des Stresshormons Cortisol die kognitiven Eigenschaften des Gehirns und somit die Fähigkeit, in Sekundenbruchteilen die richtige Entscheidung zu treffen.

Leistet die private Unfallversicherung weniger bei Unfällen beim Extremsport?

90 Prozent der Unfälle passieren in der Freizeit, Extremsport macht nur einen verschwindend geringen Anteil daran aus. In der Basler Unfallversicherung sind bestimmte Sportarten sowohl in der Silber- als auch Goldvariante eindeutig mitversichert. Diese sind:

  • Fallschirm-Tandemsprung als Passagier
  • Tauchsport
  • Kitesurfen

Egal, wie Sie Ihre Freizeit gestalten: Mit der privaten Unfallversicherung der Basler können Sie sich die passende Police für Ihren Lebensstil aussuchen. Mithilfe der verschiedenen SicherheitsPLUS-Bausteine können Sie Ihren Versicherungsschutz zudem individuell anpassen. Bei dem Baustein "Aktivschutz" übernimmt die Basler bei einem Unfall beispielsweise die Behandlungskosten für spezielle Therapien und kommt bei bestimmten beschädigten Sportgeräten für die Reparaturkosten auf. So sind Sie rundum abgesichert, ob nun bei Invalidität aufgrund eines Sportunfalls oder einer vorübergehenden Verletzung. Für weitere Informationen und eine individuelle Angebotserstellung kontaktieren Sie einfach einen Berater in Ihrer Nähe.