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Wieso Rechtsschutz gerade im Berufsleben wichtig ist

Die Rechtsschutzversicherung gehört zu den wichtigsten Policen, die man abschließen sollte. Denn gerade dann, wenn Sie finanziell am verwundbarsten sind, beispielsweise bei verspäteter Lohnzahlung, hilft Ihnen ein Rechtsschutz weiter. Wir zeigen Ihnen auf, wieso sich dieser lohnt und was Sie bei der Wartezeit beachten müssen.

Nicht immer trägt der Verlierer eines Rechtsstreits die Prozesskosten – aus gutem Grund.

Ob es nun um Mobbing geht oder einfach um die Länge der Mittagspause: Jeder Arbeitnehmer muss sich mit dem Thema "Arbeitsrecht" auseinandersetzen. Doch wenn es wirklich darum geht, dieses auch durchzusetzen, tappen viele im Dunkeln. Andere trauen sich schlichtweg nicht, ein finanzielles Risiko einzugehen, beispielsweise aus Angst vor den Prozess- und Anwaltskosten. Dabei ist der Abschluss einer Rechtschutzversicherung überaus lohnenswert. Eine solche kann zum Beispiel als ergänzender ROLAND-System-Baustein  für den Beruf zusammen mit anderen Rechtschutz-Bausteinen kombiniert werden. Die Leistungen umfassen unter anderem:

  • Wegfall der Selbstbeteiligung bei Rechtsschutzfällen, die mit Kosten von bis zu 250 Euro enden
  • Kostenübernahme in Höhe von 10.000 Euro pro Kalenderjahr für einen Mediator, der zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber vermittelt
  • persönliche Beratung bei Ihnen zu Hause im Krankheitsfall durch Ihren Anwalt
  • auch außerhalb Europas bis zu einem Jahr gültiger Rechtsschutz.

Jeder Arbeitnehmer braucht einen guten Rechtsschutz

"Ich werde doch sowieso nicht gekündigt", sagen Sie. Seien Sie sich da mal nicht so sicher! Oftmals stehen Mitarbeiter auf einer Kündigungsliste, ohne es zu ahnen. Auch eine Abmahnung kann völlig unerwartet kommen. Und genau in solche Fallen sollten Sie keinesfalls tappen, sonst stehen Sie am Ende ohne Rechtsschutz da. Die Tarife für solche Policen sind in der Regel so günstig, dass die Rechnung häufig zu Ihren Gunsten aufgeht. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren, wichtigen Grund, den Abschluss einer Rechtschutzversicherung nicht zu lange hinauszuzögern.

Rechtsschutz sollte bereits vor Eintreten eines Rechtfalls bestehen

Wie bei anderen Policen besteht auch bei einer Rechtsschutzversicherung eine Wartezeit. In der Regel sind dies drei Monate ab Vertragsabschluss. Während dieser Zeit genießt der oder die Versicherte nicht den vollen Umfang der Leistungen. Sollten Sie also kurz nach Aussprechen einer Kündigung Rechtsschutz genießen wollen, muss die Wartezeit zu diesem Zeitpunkt bereits vorbei sein. Denn ist der Rechtsfall erst einmal eingetreten, ist es in den meisten Fällen bereits zu spät, um noch schnell eine Rechtschutzversicherung abzuschließen. Dennoch sollten Sie die Flinte nicht vorzeitig ins Korn werfen – das Arbeitsrecht bietet Ihnen als Kläger oder Beklagter nämlich zum Glück noch einige Vorteile.

Die Prozesskosten zahlt nicht immer der Verlierer

Die Durchsetzung oder Abwehr von Rechtsansprüchen ist zwar mit zum Teil hohen Kosten verbunden, kann sich aber dennoch lohnen. Einem Anwalt ist in der Regel daran gelegen, die Honorar- und etwaigen Prozesskosten gegen das Risiko eines Verlusts des Rechtstreits abzuwägen. Darüber hinaus unterscheidet man zwei Fälle, in denen auch der Gewinner eines Rechtstreits die Kosten zumindest zum Teil selber trägt:

  1. Es kommt zu einer gütlichen Einigung beider Parteien. Dadurch werden Prozesskosten vermieden, und es fallen für beide Parteien nur die Anwaltskosten an, die sie jeweils selber tragen. Die Anwaltsgebühren beziehungsweise das Honorar richten sich normalerweise nach der Höhe des Bruttogehalts.
  2. Generell trägt im Arbeitsrecht in der ersten Instanz jede Partei die ihr entstandenen Rechtsanwaltskosten selbst – und zwar unabhängig davon, wer den Rechtsstreit am Ende gewonnen oder verloren hat.

Letzteres ist tatsächlich sogar von Vorteil für Arbeitnehmer, da diese sonst aus Furcht davor, im Falle einer Niederlage die Prozesskosten tragen zu müssen, vor einer Klage vor dem Arbeitsgericht absehen könnten.

Eine kostenlose Beratung vorab hilft meistens schnell weiter

Darf der Chef die Arbeit am Computer via Keylogger überwachen, der alle Tastatureingaben protokolliert? Genießt man als Leiharbeiter überhaupt Kündigungsschutz? Und ist eine Abmahnung wegen Fußballschauens überhaupt gerechtfertigt? Bei solchen Fragen ist guter Rat teuer – und juristischer Rat sogar noch teurer. Auch hier hilft Ihnen eine gute Rechtsschutzversicherung weiter, indem sie telefonisch für Sie erreichbar ist, um wichtige Rechtsfragen vorab zu klären. So können Sie genau abwägen, welche rechtlichen Schritte Sie unternehmen. Eine solche telefonische Rechtsberatung ist zum Beispiel in den Leistungen des ROLAND-System-Bausteins "Beruf-Rechtsschutz" enthalten.

Sie wollen mehr wissen? Dann vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin mit einem unserer Berater in Ihrer Nähe!