Hypothekendarlehen

Hypothekendarlehen

Baufinanzierung mit Sicherheit

Hypothekendarlehen: Ihre Vorteile

  • Individuelle Finanzierung Ihres Objekts
  • Flexibilität bei der Tilgung des Darlehens
  • Schutz vor Zinsanstieg durch feste Zinsbindung

Hypothekendarlehen auf einen Blick

Sie träumen von einem eigenen Heim? Der Zeitpunkt für die Finanzierung ist derzeit so günstig wie lange nicht. Mit dem Hypothekendarlehen der Basler Lebensversicherungs-AG können Sie Ihren Wohntraum finanzieren – egal, ob es sich um einen Neubau, einen Kauf, eine Umschuldung oder Kapitalbeschaffung handelt.

Wichtige Fakten zum Hypothekendarlehen

 
Welche Objekte werden beliehen? Im Inland gelegene (bebaute) Grundstücke, Erbbaurechte und Eigentumswohnungen
Wie hoch sind die Beleihungsgrenzen? Bis zu 80% des Marktwerts
Welche Sollzinssätze sind möglich? Ausschließlich feste Zinsbindung auf Basis aktueller Konditionen

Hypothekenkonditionen

Die aktuellen Konditionen der Basler Lebensversicherungs-AG zur Finanzierung Ihrer Wohnimmobilie erhalten Sie auf Anfrage.

FAQ

  • Welche Art von Darlehen vergibt die Basler?

    Die Basler Lebensversicherungs-AG (Basler) vergibt im Rahmen von Baufinanzierungen Festzinsdarlehen in Form von Annuitätendarlehen, nachstehend auch „Hypothekendarlehen“ genannt. Der Darlehensnehmer zahlt hier während der Sollzinsbindung eine feste Rate (Annuität), die sich aus dem Zins- und Tilgungssatz des Darlehens errechnet. Mit fortschreitender Tilgung vermindert sich der Zinsanteil, während der Tilgungsanteil entsprechend steigt. Insofern beträgt die Laufzeit eines Hypothekendarlehens z. B. bei einer Anfangstilgung von 2% p.a. und einem Zinssatz von 2,9% p.a.  31 Jahre.

  • Welche Objekte werden beliehen?

    Beliehen werden können im Inland gelegene, bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte (Wohnungs- und Teileigentum sowie Erbbaurechte).

    Schwerpunktmäßig werden ausschließlich oder überwiegend wohnwirtschaftlich genutzte Objekte finanziert. Hierzu zählen neben eigen genutzten bzw. vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppelhaushälften und Eigentumswohnungen auch Mehrfamilienhäuser.

    Die Beleihungsobjekte müssen jederzeit gut verkäuflich sowie ggf. unproblematisch zu vermieten sein und dürfen eine (Rest)- Nutzungsdauer von 30 Jahren nicht unterschreiten.

  • Welche Beleihungsgrenzen bestehen?

    Der Beleihungsauslauf eines sogenannten Ia Darlehens liegt bei 60% des Beleihungswerts; ein zusätzliches Nachrangdarlehen ist bis zu 80% des Verkehrswerts maximal jedoch bis zur Höhe des Beleihungswerts möglich.

  • Was ist der Markt- bzw. Verkehrswert?

    Der Markt-/Verkehrswert ist der geschätzte Betrag, für welchen ein Beleihungsobjekt am Bewertungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr verkauft werden könnte.

  • Was ist der Beleihungswert?

    Der Beleihungswert ist der Wert der Immobilie, der erfahrungsgemäß unabhängig von vorübergehenden Wertschwankungen am maßgeblichen Grundstücksmarkt während der gesamten Dauer der Beleihung bei einer Veräußerung voraussichtlich erzielt werden kann. Der Beleihungswert wird vom Darlehensgeber ermittelt und darf den Markt-/Verkehrswert nicht überschreiten.

  • Welche Unterlagen sind erforderlich?

    Neben Unterlagen zum Beleihungsobjekt (z.B. Bauzeichnungen und Wohnflächenberechnungen) sind Bonitätsunterlagen (Gehaltsbescheinigungen etc.) einzureichen. Nähere Angaben ergeben  sich aus dem Darlehensantrag.

  • Wird die Vertraulichkeit gewahrt?

    Persönliche Daten des Darlehensnehmers werden streng vertraulich behandelt. Nur im Rahmen der gesetzlichen Regelung oder mit Zustimmung des Darlehensnehmers werden Informationen weitergegeben.

  • Besteht ein Widerrufsrecht?

    Der Darlehensnehmer kann den Darlehensvertrag innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist ohne zusätzliche Kosten widerrufen. Der Widerruf muss keine Begründung enthalten und ist innerhalb von 14 Tagen gegenüber dem Darlehensgeber schriftlich zu erklären.

  • Warum eine Einnahmen-/Ausgabenrechnung?

    Durch die Aufnahme eines Hypothekendarlehens verpflichtet sich der Darlehensnehmer langfristig zu Zins- und Tilgungsleistungen. Um feststellen zu können, ob der Darlehensvertrag und die damit einhergehenden Belastungen seinen Vermögensverhältnissen entsprechen, sollte der Darlehensnehmer vorab die monatlichen Belastungen den Einnahmen gegenüberstellen. Dabei sollten bei eigener Nutzung des Beleihungsobjekts maximal 50% des Nettoeinkommens für die Finanzierung aufgewendet werden.

  • Wie erfolgt eine Kreditprüfung?

    Der Darlehensgeber prüft anhand der vom Darlehensinteressenten eingereichten Unterlagen die Beleihbarkeit des zu finanzierenden Objekts. In die Kreditentscheidung fließen unter anderen ein:

    • Wert der zu beleihenden Immobilie
    • Vermögen und Einkommen des Darlehensnehmers
    • Bestehende Verpflichtungen, einschließlich der Kosten der Lebenshaltung des Darlehensnehmers sowie ggf. seiner Familie
    • Informationen (z. B. Bonitätsauskünfte), die unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen eingeholt werden

    Nach Auswertung der Unterlagen erfolgt dann eine zügige Entscheidung über die Darlehensanfrage.

  • Welche Sicherheiten sind erforderlich?

    Als Sicherheit für das Darlehen ist die Eintragung einer jederzeit fälligen und sofort vollstreckbaren, erstrangigen Briefgrundschuld im entsprechenden Grundbuch erforderlich.

    Ergänzend ist vom Darlehensnehmer noch ein notarielles Schuldanerkenntnis abzugeben, mit dem er sich der sofortigen Zwangsvollstreckung in sein gesamtes Vermögen unterwirft.

    Im Einzelfall können auch zusätzliche Sicherheiten wie z. B. Bankbürgschaften oder Ansprüche aus Lebensversicherungs- oder Bausparverträgen erforderlich sein.

  • Welche Zinsvariante bietet die Basler an?

    Im Rahmen von Immobilienfinanzierungen spielen Vereinbarungen von gebundenen Sollzinssätzen eine herausragende Rolle. Sie geben dem Darlehensnehmer Planungssicherheit und Schutz gegen Zinserhöhungen für den Zeitraum der gewählten Sollzinsbindung. Insofern bietet die Basler grundsätzlich nur diese Festzinsvariante an.

  • Was bedeutet eine Sollzinsbindung?

    Während der Sollzinsbindung (z. B. 10 Jahre) ist eine Kündigung des Darlehens grundsätzlich ausgeschlossen. Nur bei einer über einen Zeitraum von 10 Jahren hinausgehenden Zinsbindung kann der Darlehensnehmer nach Ablauf von 10 Jahren mit einer 6-monatigen Frist kündigen. Zum Ende der Sollzinsbindung kann das Darlehen zurückgezahlt oder im Rahmen einer Prolongation mit neuen Zinskonditionen fortgesetzt werden.

  • Wie hoch ist der Tilgungssatz?

    Für die Rückzahlung des Darlehens ist eine anfängliche Tilgung von mindestens 2% p.a. zuzüglich „ersparter Zinsen“ des Darlehensbetrages zu zahlen. Ein höherer Tilgungssatz bzw. eine Anpassung während der Vertragslaufzeit ist auf Antrag möglich.

  • Wie erfolgt die Tilgungsverrechnung?

    Die fortschreitende Tilgung und damit auch die Zinsen können unterschiedlich berechnet werden. Bei Darlehen der Basler erfolgt grundsätzlich eine „sofortige Tilgungsverrechnung“ bei monatlich nachschüssiger Zahlungsweise (Monatsende), wobei die Zinsen hierbei jeweils auf dem aktuellen Kapitalstand des Darlehens berechnet werden.

  • Was bedeutet der Effektivzins?

    Nach der Preisangabenverordnung (PAngV) und den Regelungen zum Verbraucherkredit muss bei Krediten als Preis die Gesamtbelastung pro Jahr in Prozent als „effektiver Jahreszins“ angegeben werden. Im Wesentlichen wird der Effektivzins vom Sollzins, dem Tilgungssatz, der Tilgungsverrechnung, der Zinszahlungsweise, Kosten und der Zinsfestschreibungsdauer bestimmt. Die Angabe des Effektivzinses erleichtert den Vergleich mit anderen Darlehensangeboten.

  • Was sind Bereitstellungszinsen?

    Bereitstellungszinsen werden vom Darlehensgeber für den Zeitraum zwischen Darlehenszusage und Auszahlung (Valutierung) berechnet. In diesem Zeitraum wird der Darlehensbetrag vom Darlehensgeber  zwar bereitgestellt, aber erst ausgezahlt, wenn die Auszahlungsvoraussetzungen gegeben sind.

  • Warum ist eine Gebäudeversicherung wichtig?

    Das Hypothekendarlehen wird vorrangig durch den Wert einer Immobilie gesichert. Es ist daher wichtig, dass vom Darlehensnehmer eine entsprechende Gebäudeversicherung abgeschlossen wird.

    Durch diesen Versicherungsschutz, der in der Regel Feuer-, Leitungswasser-, Sturm-, Hagel- und bei entsprechender Vereinbarung auch Elementarschäden abdeckt, ist sicherzustellen, dass im Schadensfall die Gesamtkosten der Wiederherstellung der Immobilie gedeckt sind.

  • Warum sind eine Risikolebensversicherung und weitere Versicherungen sinnvoll?

    Neben den Sicherheiten, die gegenüber dem Darlehensgeber zu stellen sind, kann es zur eigenen und zur Absicherung der Familie sinnvoll sein, weitere Versicherungen abzuschließen. In Frage kommt hier insbesondere eine Risikolebensversicherung.

    Die Risikolebensversicherung hat ausschließlich den Schutz gegen das finanzielle Risiko eines Todesfalles zum Ziel. Sie ist Insbesondere bezogen auf den Lebenspartner wichtig, der mit seinem Einkommen wesentlich dazu beiträgt, die Belastungen aus der Finanzierung zu tragen. Diese Form der Lebensversicherung bietet während der Vertragsdauer bei relativ niedrigen Beiträgen hohen finanziellen Schutz.

    Darüber hinaus sind auch Berufsunfähigkeits-/ Pflege-/ und Unfallversicherungen zu empfehlen.

  • Wann erfolgt die Auszahlung des Darlehens?

    Das Darlehen wird ausgezahlt, sobald die im Darlehensvertrag aufgeführten Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt sind.

    Die Auszahlung (Valutierung) erfolgt gemäß den getroffenen Vereinbarungen entweder in einem Betrag oder bei Neubauten ggf. nach Baufortschritt in mehreren Teilbeträgen.

  • Was ist eine Zwischenfinanzierung?

    Eine Zwischenfinanzierung wird in der Regel von der Hausbank des Darlehensnehmers gestellt. Sie kann erforderlich sein, wenn das Hypothekendarlehen bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit von Kaufpreis- oder Baukostenzahlungen wegen der fehlenden Erfüllung einzelner Auszahlungsvoraussetzungen nicht oder nicht vollständig ausgezahlt werden kann.

  • Was erfolgt bei Nichtabnahme des Darlehens?

    Soweit der Darlehensnehmer nach Vertragsschluss das Darlehen nicht abnimmt (Gesamt- bzw. Teilbetrag) oder die vereinbarten Voraussetzungen für die Auszahlung des Darlehens nicht erfüllt, entsteht dem Darlehensgeber ein ausgleichspflichtiger Schaden. Für die Feststellung der Schadenshöhe sind die Grundsätze über die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung anzuwenden

  • Sind vorzeitige Rückzahlungen möglich?

    Während der Sollzinsbindung besteht grundsätzlich keine Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung. Abweichend von diesem Grundsatz hat der Darlehensnehmer ein gesetzliches Kündigungsrecht z.B. dann, wenn er die Immobilie veräußert. In diesem Fall ist der Darlehensnehmer jedoch verpflichtet, den beim Darlehensgeber durch die vorzeitige Rückzahlung entstehenden wirtschaftlichen Nachteil zu ersetzen.

    Die Höhe dieser „Vorfälligkeitsentschädigung“ hängt von der Restlaufzeit des Darlehens, dem vereinbarten Zinssatz und dem Zinsniveau am Kapitalmarkt zum Zeitpunkt der Rückzahlung ab. Die exakte Entschädigungssumme lässt sich daher ausschließlich im Einzelfall bestimmen.

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