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Einbrecher haben Hochsaison

Bad Homburg, "My home is my castle" – dieses Gefühl ist vielen Menschen wichtig. Doch schneller als sie glauben, können sie Opfer eines Wohnungseinbruchs werden. 2011 wurde 132.595 Mal in deutschen Privathaushalten eingebrochen. Das entspricht einem Anstieg von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Aufklärungsquote von 16,2 Prozent zeigt, dass nur wenige Bestohlene die Diebesbeute wiedersehen. Grund genug, sich zum „Tag des Einbruchschutzes“ am 28. Oktober Gedanken über die Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu machen.

Tipps für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Wenn die Tage kürzer werden, bietet die frühe Dämmerung Einbrechern mehr Schutz vor Entdeckung. Kein Wunder, dass im Vergleich zum Sommer fast doppelt so häufig eingebrochen wird. Dabei handelt es sich oft nicht um gut ausgerüstete Einbruchs-Profis, sondern um Gelegenheitstäter. Diese Entwicklung fällt Dieter Hack, Leiter des Schadenbereichs der Basler Versicherungen, und seinem Team zunehmend bei der Regulierung von Einbruchdiebstahlschäden auf. „Mit schlecht gesicherten Türen und Fenstern oder gekippten Balkontüren spielt man Einbrechern in die Hände. Auch die zunehmende Anonymität unter Nachbarn erleichtert Kriminellen das Handwerk“, weiß der Experte. Das Ergebnis: Alle vier Minuten wird in Deutschland eingebrochen.

Schwere Zeiten für Einbrecher
Gelegenheit macht Diebe, das gilt beim Einbruchdiebstahl ganz besonders. Neben baulichen und technischen Maßnahmen kann jeder selbst viel für die Sicherheit seiner Wohnung tun. Bereits einfache Schutzmaßnahmen helfen, Einbrechern das Leben schwer zu machen:

  • Selbst bei kurzer Abwesenheit alle Fenster und Türen schließen.
  • Keine Schlüssel an leicht zugänglichen Orten deponieren.
  • Bei Telefonumfragen keine Auskünfte über Lebensgewohnheiten, Besitz oder Reisepläne geben.
  • Keine Informationen über Urlaub in sozialen Netzwerken veröffentlichen.
  • Post und Zeitungen bei längerer Abwesenheit abbestellen oder Nachbarn um Leerung des Briefkastens bitten.
  • Mittels mechanischer Sicherheitseinrichtungen wie Zusatzschlösser Wohnungstüren gegen Attacken durch Schraubendreher, Kuhfuß und Co. absichern. Diese zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen bewirken, dass der Einbrecher auf einen hohen mechanischen Widerstand stößt und die Tür sich nicht sofort öffnet. Wer nach kurzer Zeit nicht erfolgreich ist, gibt in der Regel auf.
  • Zeitschaltuhren für Beleuchtung und Rollläden können den Eindruck von bewohnten Wohnungen vermitteln.
  • Geld, Urkunden und Wertsachen gut gesichert aufbewahren (Tresor, Bankschließfach).
  • Alle Wertgegenstände auflisten, fotografieren und die Rechnungen (auch nach Ablauf der Garantie) aufheben. Diese Unterlagen helfen bei der Fahndung durch die Polizei und bei der Meldung eines Einbruchsschadens an die Hausratversicherung.
  • Laptop weg – Daten weg. Daher regelmäßig Sicherheitskopien von allen Daten ziehen.
  • Regelmäßig prüfen, ob der Versicherungsschutz der Hausratversicherung noch dem aktuellen Wert entspricht.

Viele Menschen unterschätzen den Wert ihres Besitzes und denken, Haus oder Wohnung wären für Einbrecher uninteressant. Irrtum! Einbrecher finden immer lohnende Beute. Umso wichtiger ist es, dass eine gute Hausratversicherung zumindest den finanziellen Verlust abdeckt. Neben einem Basis-Schutz sollten zusätzlich Extra-Leistungen wie höhere Entschädigungen für Urkunden und Bargeld oder bei Bedarf der Schutz bei Diebstahl von Gartengeräten oder -möbeln enthalten sein.

Am besten ist es natürlich, wenn es gar nicht erst zum Äußersten kommt. Sicherheit beginnt mit richtigen Verhaltensweisen und einigen technischen Hilfsmitteln – und die sind schnell und kostengünstig umsetzbar. "Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Experten-Ratschläge der Basler Sicherheitswelt unseren Kunden helfen, ihre Wohnung vor Einbrüchen zu sichern. Die praxisnahen Tipps basieren auf unseren Erkenntnissen aus der Schadensregulierung. Zudem nützt uns die Kooperation mit ABUS, dem Hersteller für mechanische und elektronische Sicherheitslösungen, bei der Beratung unserer Kunden", erklärt Dieter Hack weiter. "Ein oft unterschätzter Schutz ist jedoch ein guter Kontakt zur Nachbarschaft. Da wirft man schon mal gegenseitig ein Auge auf Haus oder Wohnung und Aufmerksamkeit ist etwas, das Einbrecher in jedem Fall abschreckt."

Die Basler Versicherungen mit Sitz in Bad Homburg sind seit 150 Jahren auf dem deutschen Markt tätig. Sie bieten Versicherungs- und Vorsorgelösungen in den Bereichen Schaden- und Unfall- sowie Lebensversicherung an. Sie positionieren sich als Versicherer mit intelligenter Prävention, der "Basler Sicherheitswelt". Zusätzlich zur üblichen Versicherungsleistung sind Maßnahmen zur Verhinderung von Schäden fest in die Beratung sowie den Produkten und Dienstleistungen verankert. Der Kunde profitiert damit nicht erst beim Eintritt eines Schadens vom Service der Basler Versicherungen, sondern erhält, basierend auf der Erfahrung und dem Wissen des Unternehmens, ein zusätzliches „Plus“ an Sicherheit. Die Basler Versicherungen gehören zur Baloise Group, Basel (Schweiz), hatten 2013 ein Geschäftsvolumen von 1,4 Milliarden Euro und beschäftigen rund 1.950 Mitarbeiter.