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Feuer und Flamme an Weihnachten

Bad Homburg, Stimmungsvolle Beleuchtung drinnen und draußen, aus der Musikanlage erklingen Weihnachtslieder und zur Zubereitung des Festtagsmenüs sind verschiedene Küchengeräte im Dauereinsatz. Und dann kommen noch die neuesten Elektrogeräte als Geschenke hinzu. Bei soviel Anschluss glühen die Steckdosen. Alle Jahre wieder steigt zu Weihnachten die Elektrobrandgefahr. Jedoch kann mit Vorsicht und ein paar vorbeugenden Handgriffen das Stromunfallrisiko und somit die Feuergefahr unterm Weihnachtsbaum gebannt werden.

Tipps zur Vermeidung von Elektrobränden

Elektrobrände sind aber nicht nur ein Problem in der Advents- und Weihnachtszeit. In Deutschland kommt es jährlich zu über 200.000 Bränden in privaten Haushalten. Dieter Hack, Leiter des Schadenbereichs der Basler Versicherungen, schätzt: „Jedes vierte Feuer wird durch beschädigte Elektrogeräte, fehlerhafte Installationen oder Kabelwirrwarr ausgelöst.“ Kein Wunder! Im Durchschnitt zählt ein Haushalt über 50 Geräte, die zur Brandursache werden können. Gründe sind häufig fahrlässiger Umgang und Leichtsinn. Oft werden mehrere Steckerleisten hintereinander an nur eine Steckdose angeschlossen. Das überlastet die Stromleitung, die vielen angeschlossenen Geräte können der Reihenschaltung nicht standhalten und werden zu heiß. Auch Stand-by-Funktionen sind ein Risiko, denn sie halten die Geräte stets unter Spannung, sodass Überhitzung zum Brand führen kann.

Vermeidung statt Regulierung
Damit es gar nicht erst soweit kommt, haben die Experten der Basler Sicherheitswelt aus dem Bereich Haus- und Wohngebäudeversicherung Tipps zusammengestellt, mit denen Elektrobränden clever vorgebeugt werden kann:

  • Verwenden Sie nur Elektrogeräte mit gültigem Prüfzeichen. Lassen Sie ein Gerät ausschließlich vom Fachmann reparieren.
  • Führen Sie keine Installationsarbeiten aus, die laut Gebrauchsanweisung einen Fachmann erfordern. Das ist gefährlich und setzt den Versicherungsschutz aufs Spiel.
  • Ersetzen Sie defekte Stecker oder Kabel sofort. Führen Sie keine Kabel unter Teppichen oder Türen durch. Leitungen müssen Wärme abgeben können bzw. sollten nicht einer ständigen Belastungen ausgesetzt sein.
  • Schalten Sie Geräte aus, wenn sie nicht benutzt werden. Der Stand-by-Modus verbraucht Strom und ist immer ein Risiko.
  • Verbinden Sie niemals mehrere Steckerleisten.
  • Nutzen Sie Überspannungsschutzstecker, die zwischen Gerät und Stromnetz anschließbar sind. Diese verhindern eine zu hohe elektrische Belastung für die Geräte, die verursacht werden kann entweder durch Überspannungen aus dem Netz oder einen indirekten Blitzeinschlag.

Sollte es trotz aller Vor- und Weitsicht zu einem Brandfall kommen, reguliert die Hausrat- bzw. die Wohngebäudeversicherung die Schäden. Hauseigentümer brauchen zusätzlich eine Wohngebäudeversicherung, die Schäden am Haus reguliert und Kosten für Sanierung und Wiederherstellung abdeckt. „Wichtig ist die sofortige Meldung des Schadens bei der Versicherung, damit die nächsten Schritte zur Klärung der Brandursache und zur Schadenregulierung eingeleitet werden können“, erklärt Dieter Hack, der Versicherungsexperte der Basler Versicherungen.

Festlicher Lichterglanz, schöne Geschenke und fröhliche Stimmung, das alles gehört zu Weihnachten dazu. Mit guter Vorbereitung kann das Fest sorglos gefeiert werden.

Die Basler Versicherungen mit Sitz in Bad Homburg sind seit 150 Jahren auf dem deutschen Markt tätig. Sie bieten Versicherungs- und Vorsorgelösungen in den Bereichen Schaden- und Unfall- sowie Lebensversicherung an. Sie positionieren sich als Versicherer mit intelligenter Prävention, der "Basler Sicherheitswelt". Zusätzlich zur üblichen Versicherungsleistung sind Maßnahmen zur Verhinderung von Schäden fest in die Beratung sowie den Produkten und Dienstleistungen verankert. Der Kunde profitiert damit nicht erst beim Eintritt eines Schadens vom Service der Basler Versicherungen, sondern erhält, basierend auf der Erfahrung und dem Wissen des Unternehmens, ein zusätzliches „Plus“ an Sicherheit. Die Basler Versicherungen gehören zur Baloise Group, Basel (Schweiz), hatten 2013 ein Geschäftsvolumen von 1,4 Milliarden Euro und beschäftigen rund 1.950 Mitarbeiter.