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Haftpflichtbaustein entschädigt Opfer, wenn Täter nicht zahlen

Bad Homburg, „OpferSchutz“ der Basler Versicherungen schließt Marktlücke:

• Leistung, wenn Täter nicht versichert und zahlungsunfähig ist
• Zusatzbaustein deckt auch Kosten für psychologische Betreuung ab

Opfer von Straftaten tragen an den Folgen meist ein Leben lang. Auch ein Unfall kann ein Trauma verursachen. Besonders schlimm ist es für die Betroffenen, wenn der Straftäter oder Unfallverursacher nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann. Damit Versicherte über den gesetzlichen Opferschutz hinaus zumindest finanziell nicht allein stehen, führen die Basler Versicherungen zum 1. Juli 2013 den Sicherheitsbaustein „OpferSchutz“ ein. Dieser wird in die Privathaftpflicht integriert, wodurch die Basler Versicherungen mit dem Schadensersatzrechtsschutz, der Opferhilfe (Kapitalzahlung von bis zu 50.000 Euro) und der Kostenübernahme einer psychologischen Erstbetreuung das umfassendste Gesamtpaket beim Forderungsausfall anbieten.

Für die meisten Deutschen ist die Haftpflichtversicherung eine Selbstverständlichkeit – und sie gehen daher davon aus, dass ihre Mitmenschen ebenso abgesichert sind. Die Realität sieht jedoch anders aus: Jeder Dritte besitzt keine solche Police. So kann es schnell passieren, dass ein Geschädigter beispielsweise nach einem Fahrradunfall seinen Schadensersatz zivilrechtlich durchsetzen muss. Das bringt hohe Kosten mit sich, auf denen das Opfer im schlimmsten Fall sitzen bleibt, nämlich dann, wenn der Verursacher nicht über die finanziellen Mittel verfügt, um persönlich einzustehen. Das trifft Unfallgeschädigte besonders hart, wenn sie zum Beispiel schwerere Verletzungen erlitten haben und auf medizinische oder psychologische Hilfe angewiesen sind. Auch für Opfer einer Straftat sind Entschädigungen nicht immer gesichert. Laut Statistischem Bundesamt wird jedes vierte Gewaltverbrechen nicht aufgeklärt. Und selbst wenn der Täter gefasst und verurteilt wird, zahlt seine Haftpflichtversicherung nicht, wenn er vorsätzlich gehandelt hat.

Vor Forderungsausfall geschützt – auch bei nicht versicherten Unfallgegnern

Um die Opfer vor solchen Haftungsausfällen zu schützen, haben die Basler Versicherungen ihre Privathaftpflichtpolice um ein zusätzliches Modul ergänzt. „Ein Forderungsausfall trifft Geschädigte hart: Neben dem persönlichen Schaden kommt ein finanzieller hinzu – und das, obwohl er im Recht ist und ihm eine Entschädigung zusteht“, sagt Thilo Hahn, Leiter Privatmarkt der Basler Versicherungen: „Zumindest vor den finanziellen Folgen soll der Haftpflichtbaustein ‚OpferSchutz‘ Geschädigte bewahren, damit sie das Geschehene ohne zusätzliche Belastungen verarbeiten können.“ Der neue Baustein deckt im Schadensfall das, was die gegnerische Seite nicht leistet – und das auch in Fällen, in denen der Verursacher nachweislich mit Vorsatz gehandelt hat. Dazu gehört neben der Zahlung der Ausfallleistung auch der Rechtsschutz. „Um die Forderung festzustellen, unterstützen wir unsere Versicherten dabei, rechtliche Schritte einzuleiten. Die Kosten für den Rechtsanwalt und das Gerichtsverfahren sind im Basler ‚OpferSchutz‘ abgedeckt“, sagt Thilo Hahn.

Bei Straftaten leistet das Schutzpaket auch direkte Opferhilfe: „Wenn der Täter unerkannt bleibt, zahlt die Basler in Anlehnung an das Opferentschädigungsgesetz bis zu 50.000 Euro an den Geschädigten“, so Thilo Hahn. Bei Bedarf werden außerdem die Kosten für eine psychologische Erstbetreuung zur Behandlung eines Traumas übernommen.

Der Basler Sicherheitsbaustein „OpferSchutz“ enthält folgende vier Leistungen:

  • Forderungsausfall mit Leistungen auch bei Vorsatz (ohne Mindestschadenhöhe)
  • Schadensersatzrechtsschutz
  • Opferhilfe (Kapitalzahlung bis zu 50.000 Euro bei Anspruch gemäß Opferentschädigungsgesetz)
  • Psychologische Betreuung nach einer vorsätzlichen Gewalttat

Zu dem Paket gehört ab Anfang Juli auch die Notfall-App „Basler NotfallHilfe-App“, die im Idealfall eine Gewalttat verhindern kann oder aber schnell Hilfe herbeiruft. Ist die App aktiviert, erscheint ein großer Panikbutton auf dem Display des Smartphones. Über die App lassen sich eine vorformulierte SMS inklusive GPS-Daten an drei zuvor festgelegte Kontaktpersonen schicken und ein Notruf an die Polizei absetzen.

Peter Brinkmann, Leiter Marketing: „Der Basler ‚OpferSchutz‘ ist eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Haftpflichtversicherung. Sie schützt den Versicherten davor, nach einem unverschuldeten Schaden auf seinen Kosten sitzen zu bleiben – und das für nicht einmal einen Euro pro Monat.“ Der Baustein „OpferSchutz“ als Ergänzung zu einer Basler Privathaftpflichtpolice kostet im Jahr 11 Euro für Familien und 9 Euro für Singles.
Mit dem OpferSchutz Baustein setzen die Basler Versicherungen die Strategie, Versicherungsprodukte mit intelligenter Prävention zu kombinieren konsequent fort, um Schäden zu vermeiden oder zumindest zu mindern. „Die Notfall-App stellen wir daher im App-Store und im Android Marketplace ganz bewusst allen Interessenten kostenfrei zum Download zur Verfügung – nicht nur unsere Kunden“, ergänzt Peter Brinkmann.

Die Basler Versicherungen haben erkannt, dass sich im Alltag viele Schäden und Unfälle durch intelligente Prävention verhindern oder abmildern lassen. Seit fast 150 Jahren hat das Versicherungsunternehmen hierzu Erfahrungen gesammelt, die es im Rahmen der „Basler Sicherheitswelt“ an seine Kunden weitergibt. Zur üblichen Versicherungsleistung sind dabei Maßnahmen zur Verhinderung von Schäden fest in die Beratung sowie Produkten und Dienstleistungen verankert. Der Kunde profitiert damit nicht erst beim Eintritt eines Schadens vom Service der Basler Versicherungen, sondern erhält das Versprechen: „Wir machen Sie sicherer“. Die Basler Versicherungen mit Sitz in Bad Homburg bieten Versicherungs- und Vorsorgelösungen in den Bereichen Schaden- und Unfall- sowie Lebensversicherung an. Das Versicherungsunternehmen gehört zur Baloise Group, Basel (Schweiz), und beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter.